WINTER

Wisente, Elche und die Vögel aus Norden
Bei dieser Winterreise werden auf jeden Fall Wisente und Elche zu beobachten sein.

Von 28.12.2018 bis 04.01.2019
Von 15.02.2019 bis 22.02.2019

8 Tage, Preis 680 Euro
Einzelzimmerzuschlag 105 Euro

1. Tag

Eintreffen der Teilnehmer in Bialystok. Weiterfahrt zum Bialowieza-Urwald. Nach dem Mittagessen erste Exckursion durch unterschiedliche Waldgesellschaften mit Beobachtung verschiedener Spechtarten, Erlenzeisige, Kernbeißer, Seidenschwänze u.s.w. Wir suchen Spuren von Wisenten, Hirschen und Elchen, die wir aber auch heute vielleicht schon sehen können.

2. Tag

Heute wandern wir etwa 8 km in dem berühmten Urwald-Nationalpark von Bialowieza. Die Strecke führt durch ca. 150 bis 250 Jahre alte Hainbuchenwälder. Auf der Exkursion versuchen wir die wichtigsten Baumarten zu erkennen, was im Urwald bei blattlosen Bäumen nicht so einfach ist. Wir lernen auch hier die wichtigsten Spuren von Tieren wie Wildschwein, Rothirsch, Luchs und Wolf kennen. An Vögeln können wir Weissrücken-, Dreizehen-, Mittel-, Schwarzspecht, Kernbeisser und Seidenschwanz erwarten.

3.Tag

Frühmorgens besuchen wir den „Wirtschaftswald”, den nicht zum Nationalpark gehörenden Teil des Bialowieza-Urwaldes. Hier leben etwa 700 Wisente, die wir schon aus geringer Entfernung sehen können.
Abends wollen wir den kleinsten Kauz Europas, den Sperlingskauz beobachten

4. Tag

Im Programm steht heute eine Wanderung durch den Wald, wo wir das heimliche Haselhuhn sehen wollen und bei Wanderungen durch Wiesen und Felder wollen die Rebhühner, Schneeammer, Ohrenlerche,
beobachten.

5. Tag

Heute verlassen wir den Bialowieza-Urwald und fahren in das Sumpftal von Biebrza und Narew, den grössten (60 000 ha) Nationalpark Polens.Die Fahrt führt uns heute durch die Kulturlandschaft. Dieses dünn besiedelte Gebiet (50 Menschen pro qkm) hinterlässt mit seiner Ruhe und den ausgedehnten Feldern unvergessliche Eindrücke. Wir kommen durch die von Weissrussen bewohnten Dörfer. Während der Exkursion können wir u.a. Rebhuhn, Ohrenlerche, Schneeammer, Berghänfling und Rauhfussbussard erwarten. In den nächsten Tagen versuchen wir den König des Sumpfes, den Elch zu finden.

6.Tag

Eine Wanderung führt uns etwa 10 km durch den südlichen Teil des Sumpftales Biebrza, mit über 1200 qkm das grösste Sumfgebiet Mitteleuropas. Wir gehen durch zugefrorene Erlenbruchwälder und Kurzseggenwiesen. Besonders grossen Eindruck machen die märchenhaften, im Sommer unzuggänglichen Erlenbruchwälder.

7.Tag

Heute wandern wir etwa 10 km durch den nordlichen Teil des Sumpftales Biebrza, um Elche zu suchen. Der Bestand wird auf 700 Tiere geschätzt. Die Wanderung führt uns auch entlang des Flusses Biebrza,  wo wir den scheuen Bieber beobachten wollen.

8. Tag

Nach dem Frühstuck machen wir noch eventuel eine kurze Wanderung und dann treten wir die Rückfahrt.

 

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